Wil wird mit einem Solarbänkli und Hochbeeten sichtbar smarter - Velopa Schweiz

Wil wird mit einem Solar­bänkli und Hoch­bee­ten sicht­bar smar­ter

von | 5. Juni 2020 | Smart City, Stadt­mo­bi­liar, Velopa

Das Wiler Son­nen­hof-Pär­kli nebem dem Blei­che­platz ist zu einem smar­ten und genera­tio­nen­über­grei­fen­den Ort gewor­den. Für die hohe Auf­ent­halts­qua­li­tät an die­sem Platz sor­gen unter ande­rem eine Pho­to­vol­taik-Bank mit Wifi und Hoch­beete.

Sie haben das erste Schwei­zer E‑Bänkli initi­iert (von links): Ste­fan Gröt­zin­ger (Ener­gie­be­auf­trag­ter Tech­ni­sche Betriebe Wil), Hein­rich Bol­ler (Her­stel­ler-Firma Velopa AG) und die bei­den Wiler Stadt­räte Daniel Stutz und Daniel Meili (Stadt­prä­si­dent ad inte­rim).

Es gibt viele Bänkli in der Stadt Wil, die zum Ver­wei­len ein­la­den. Aber diese eine Sitz­bank im Son­nen­hof-Pär­kli direkt neben dem Blei­che­platz in Wil ist beson­ders, ist sie doch schweiz­weit ein­zig­ar­tig und die erste die­ser Art. Denn sie wird mit Solar­strom gespie­sen: So kön­nen auf die­ser neuen Sitz­mög­lich­keit Smart­pho­nes und andere Han­dys mit oder ohne Kabel gela­den wer­den und es gibt einen Wifi-Zugang per Knopf­druck. Wäh­rend einer Out­door-Pres­se­kon­fe­renz am Mitt­woch­vor­mit­tag erklärte Stadt­prä­si­dent ad Inte­rim, Daniel Meili, dass die 10’000 Fran­ken teure smarte Bank den Son­nen­strom über Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­len, die in der Sitz­flä­che ein­ge­baut sind, pro­du­ziert. «Damit wird die Wort­hülse ‘Smart City’ sicht­bar», sagte Meili, «es bedeu­tet nichts ande­res als die Stär­kung der loka­len Lebens­qua­li­tät».

Die­ses Pro­jekt im Son­nen­hof-Park sei ein bedeu­ten­der Schritt, damit sich die Stadt Wil eben zu einer «Smart City» ent­wi­ckelt. Und die Vision des Wiler Stadt­ra­tes sieht die Äbte­stadt in Zukunft als eine Stadt im Grü­nen. Nun ist «Smart City» kein Label. Des­halb kann jede Stadt ihren eige­nen Weg wäh­len, wie sie eben zu einem smar­ten Lebens­raum wird. Wil selbst stellt bei die­sem gan­zen Thema die Senio­ren sowie die Jugend in den Mit­tel­punkt. So ist auch die Idee mit der E‑Bank im Park des Alters­zen­trums Son­nen­hof ent­stan­den. «Und genau hier konn­ten wir ver­an­schau­li­chen, was heute alles mög­lich ist, um einen genera­tio­nen­über­grei­fen­den Platz zu schaf­fen», ist Meili über­zeugt.

Bevöl­ke­rung soll sich für Bio­di­ver­si­tät ein­set­zen

Aber das neue Son­nen­hof-Pär­kli wird nicht nur mit dem E‑Bänkli auf­ge­wer­tet. In unmit­tel­ba­rer Nähe steht bei­spiels­weise auch eine öffent­li­che Velopumpe. «In einer smar­ten Stadt hält eben nicht nur die Tech­nik Ein­zug», betont Meili. Des­halb wur­den im Pär­kli Son­nen­hof auch noch nor­male Sitz­bänkli ohne Strom orga­ni­siert, Hoch­beete auf­ge­stellt und Wild­stau­den­ra­bat­ten ange­legt. Wie Daniel Stutz, Wiler Stadt­rat und Vor­ste­her des Depar­te­ments Bau, Umwelt und Ver­kehrs (BUV) erklärt, ste­hen die neuen Hoch­beete für das soge­nannte «Urban Gar­de­ning» und damit der gesam­ten Bevöl­ke­rung zur freien Ver­fü­gung. Das bedeu­tet, dass die Wiler die Bio­di­ver­si­tät im Son­nen­hof-Pär­kli eben­falls mit­pfle­gen dür­fen. «Wir haben hier ein Ange­bot geschaf­fen, das die Wiler Bewoh­ner auf­for­dert, sich auf die­sem Platz per­sön­lich sowie aktiv ein­zu­brin­gen. So dürfe man auf die­sem Hoch­beet pflan­zen, ern­ten und auch naschen. «De Schnel­ler isch de Gschwin­der», meint Stutz. Beim Hoch­beet wur­den bei­spiels­weise ver­schie­dene Kräu­ter ange­pflanzt. Es gibt aber auch Johan­nis­bee­ren, Apri­ko­sen und Süss­kar­tof­feln. «Wir ver­su­chen Ideen zu lie­fern, damit sich die Bevöl­ke­rung auch zu Hause mit der Bio­di­ver­si­tät aus­ein­an­der­setzt», so Stutz.

Daniel Stutz, Wiler Stadt­rat und und Vor­ste­her des Depar­te­ments Bau, Umwelt und Ver­kehrs (BUV), zeigt das Hoch­beet im Son­nen­hof-Pär­kli in Wil. (Bild Mag­da­lena Ceak)

Für den genera­tio­nen­über­grei­fen­den Aus­tausch

Der neue Son­nen­hof-Park soll nach Anga­ben von Stadt­rat Stutz der Bevöl­ke­rung einer­seits auf­zei­gen, wie Stadt­flä­chen auf­ge­wer­tet wer­den kön­nen. Ande­rer­seits bei­spiel­haft dar­stel­len, wie man Natur und Tech­nik mit­ein­an­der ver­bin­den kann. «Hier soll ein Aus­tausch statt­fin­den», führt Stutz wei­ter aus, «Jung und Alt sol­len sich hier tref­fen und begeg­nen kön­nen.» Bereits vor zwei Jah­ren hät­ten sich diverse Wiler bei der Stadt­ver­wal­tung gemel­det und nach­ge­fragt, was die Stadt mit dem Son­nen­hof-Park vor­habe. Und weil das Pär­kli ein bedeu­ten­der Kno­ten­punkt für die Bevöl­ke­rung sei, sei die Stadt dem Wunsch der Bevöl­ke­rung nach­ge­kom­men und habe dar­aus «ein klei­nes beson­de­res Juwel» gemacht. Schliess­lich kom­men an die­ser Stelle täg­lich viele Pas­san­ten vor­bei: egal, ob Kon­su­men­ten, die zur Obe­ren Bahn­hofstrasse gelan­gen wol­len, Besu­cher des Alters­zen­trums Son­nen­hof, Schü­ler des Schul­hau­ses Son­nen­hof oder Spa­zier­gän­ger, die zum Weier gehen. Die hallowil.ch-Leser sind klar der Mei­nung, dass es eine gute Idee ist, Wil in eine smarte Stadt zu ver­wan­deln. Dies zeigt eine Umfrage der Redak­tion vor rund zwei Mona­ten. 762 der 841 Umfrage-Teil­neh­mer – also 91 Pro­zent – sind über­zeugt, dass eine moderne Stadt heute smart sein sollte. Ledig­lich 79 Per­so­nen – sprich neun Pro­zent – mei­nen, dass man das Geld auch bes­ser inves­tie­ren könnte

Quel­len:
hallowil.ch 

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