Die Wahl des passenden Veloparkiersystems

von | 19. April 2023 | Fahr­rad­par­kier­sys­teme, Stadt­mo­bi­liar, Velopa, Velo­un­ter­stände

In den letz­ten Jah­ren hat das Velo einen wahr­haf­ti­gen Boom erlebt. Nebst Velo­vor­zugs­rou­ten sind des­halb ver­stärkt Velo­par­kier­sys­teme gefragt. Diese sol­len die Bedürf­nisse des jewei­li­gen Stand­orts situa­ti­ons­ge­recht berücksichtigen.

Durch den wei­te­ren Aus­bau der Velo­rou­ten in urba­nen Gebie­ten ist in den kom­men­den Jah­ren mit einem wei­ter­hin stark zuneh­men­den Vel­over­kehr und einem stei­gen­den Bedarf an Velo­par­kier­sys­te­men zu rech­nen. Doch selbst die bereits neu geschaf­fe­nen Par­kier­an­la­gen kön­nen bis­lang nicht mit dem Velo­boom Schritt hal­ten. In der Folge ent­ste­hen an neur­al­gi­schen Mobi­li­täts­kno­ten­punk­ten immer häu­fi­ger inof­fi­zi­elle Par­kier­zo­nen. Bei Bahn­hö­fen oder grös­se­ren Büro­kom­ple­xen sind oft hun­derte von wild abge­stell­ten Velos zu sehen. Abge­se­hen von der Ver­un­stal­tung des jewei­li­gen Orts­bilds erschwe­ren sol­che «Wild­par­kie­run­gen» auch den Durch­gang für Fuss­gän­ger und Not­fall­dienste oder die Zu- und Weg­fahrt für die Velo­fah­ren­den selbst. Vie­ler­orts ent­ste­hen des­halb nun neue Veloparkieranlagen.

Welche Veloparkiersysteme sind im öffentlichen Raum sinnvoll?

Damit Vel­o­ab­stell­an­la­gen wir­kungs­voll zum Ein­satz kom­men, ist eine Reihe von Kri­te­rien zu berück­sich­ti­gen. Dies sol­len die indi­vi­du­el­len Stand­ort­be­dürf­nisse wider­spie­geln. Dabei gilt es, sich zunächst einen Über­blick über die ver­füg­ba­ren Par­kier­sys­teme zu ver­schaf­fen, um damit bereits in der Pro­jekt­pla­nungs­phase eine Eva­lua­tion und Vor­se­lek­tion der geeig­ne­ten Velo­par­kier­lö­sung vor­zu­neh­men. Mit die­ser Vor­ge­hens­weise las­sen sich Pla­nungs­feh­ler und Mehr­auf­wand auf­grund von nach­träg­li­chen Anpas­sun­gen ver­mei­den. Zu den wich­tigs­ten Velo­par­kier­sys­te­men gehö­ren fol­gende Lösungen:

  • Ober- oder unter­ir­di­sche Velo­sta­tio­nen und Par­kier­an­la­gen mit Dop­pel­stock­par­kern: In Indoor-Velo­sta­tio­nen oder ande­ren Abstell­an­la­gen inner­halb von Gebäu­den bie­ten dop­pel­stö­ckige Par­kier­sys­teme die höchste Flächenökonomie.

  • Velo­un­ter­stände: Fahr­rad­un­ter­stände eig­nen sich für Abstell­flä­chen im Freien. Sie schüt­zen Velos und E‑Bikes wirk­sam vor Wit­te­rungs­ein­flüs­sen und sind als offene oder abschliess­bare Module erhält­lich. Bei die­ser Lösung kom­men sowohl dop­pel­stö­ckige als auch ein­stö­ckige Velo­par­kier­sys­teme zum Ein­satz. Sind die Unter­stände modu­lar auf­ge­baut, las­sen sie sich für nur wenige zu par­kie­rende Velos bis hin zu Gross­par­kier­an­la­gen belie­big skalieren.

  • Digi­tale Velo­par­kier­sys­teme: Diese inno­va­ti­ven Ein­zel­par­kier­lö­sun­gen ver­fü­gen über einedi­gi­tale Steue­rung zur Platz­re­ser­vie­rung, ‑zutei­lung und Dieb­stahl­si­che­rung. Digi­tale Velo­par­kier­sys­teme eig­nen sich für Indoor- oder Out­door­an­wen­dun­gen. Betrei­ber kön­nen die­ses Sys­tem bei Bedarf aus­schliess­lich für berech­tigte Per­so­nen (z.B. Kun­den) oder als zah­lungs­pflich­tige Velo­park­plätze konfigurieren.

  • Auto­ma­ti­sierte Velo­türme: Mit im Freien ste­hen­den Velo­tür­men las­sen sich Fahr­rä­der über­ein Lift­sys­tem geord­net auf meh­re­ren Eta­gen unter­brin­gen. Die Velo­fah­ren­den ord­nen ihr Fahr­rad jeweils sequen­zi­ell über das Lift-Check-in nach­ein­an­der ein. Durch die damit ver­bun­de­nen War­te­zei­ten eig­net sich diese Par­kier­lö­sung vor allem für Stand­orte mit gerin­ger Nutzungsfrequenz.

Situationsgerechte Veloparkiersysteme: Wahl nach definierten Kriterien.

Das ein­zu­set­zende Velo­par­kier­sys­tem soll ins­be­son­dere die jewei­li­gen Stand­ort­be­dürf­nisse situa­ti­ons­ge­recht erfül­len. Dabei soll eine Reihe von Kri­te­rien in die Pla­nung einfliessen:

  • Ansprü­che der Velofahrenden
  • Stand­ort und Lage der Veloparkierung
  • Ansprü­che an die ein­ge­setzte Technologie
  • Bau­li­che Aspekte
  • Öko­lo­gi­sche Anforderungen
  • Wirt­schaft­li­che Bedürfnisse

Mit einer Nutz­wert­ana­lyse las­sen sich diese und wei­tere Kri­te­rien für das jewei­lige Par­kier­sys­tem gewich­ten und bewer­ten, um danach die Ent­schei­dungs­fin­dung zu erleichtern.
Die Wahl des geeig­ne­ten Velo­par­kier­sys­tems nach den für den jewei­li­gen Stand­ort rele­van­ten Kri­te­rien sollte bereits in einer frü­hen Pla­nungs­phase einer Vel­o­ab­stell­an­lage erfol­gen. Auf diese Weise las­sen sich sys­te­ma­tisch und objek­tiv die situa­ti­ons­ge­rech­ten Velo­par­kier­sys­teme für öffent­li­che Zonen, Unter­neh­mens­areale und Wohn­über­bau­un­gen bestim­men. Um den Eva­lua­ti­ons­pro­zess zu unter­stüt­zen ist eine Fach­be­ra­tung durch einen qua­li­fi­zier­ten Anbie­ter eines umfas­sen­den Velo­par­kier­sor­ti­ments sowie die Ver­tie­fung mit Fach­li­te­ra­tur sinnvoll.

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