
Vom Glutofen zur Wohlfühloase: wie Schatten Leben schafft
Es ist ein strahlender Julinachmittag in einer Schweizer Stadt. Das Thermometer zeigt weit über dreissig Grad. Doch auf dem neu gestalteten Dorfplatz oder dem Pausenplatz der Schule herrscht gähnende Leere. Kein Kind spielt draussen, niemand geniesst hier seine Mittagspause.
Wo eigentlich Begegnung, Austausch und Aufenthalt geplant waren, bleiben viele Flächen leer. Die Plätze glühen regelrecht und sind praktisch unbenutzbar, denn ohne Schatten sinkt die Aufenthaltsqualität.
Dieses Bild kennen wir alle aus dem Alltag: Ohne Schatten bleiben die Menschen lieber drinnen, weil es dort kühler ist. Für aufwendig gestaltete Begegnungszonen ist das extrem schade. Sie bleiben im Sommer ungenutzt und verlieren die eigentliche Funktion. Aus der erhofften Oase wird ein ungemütlicher Glutofen.
Der Trend zeigt nach oben: Warum Schatten immer wichtiger wird
Dass die Hitze in Städten und Siedlungen zunimmt, ist keine subjektive Wahrnehmung, sondern eine messbare Entwicklung. Ein Blick auf die Daten von MeteoSchweiz (ausgewertet vom SRF) zeigt, dass sich die Hitzetage, mit über 30 °C, in der Schweiz seit 1945 fast verdoppelt haben. Und die Temperaturen werden in Zukunft gemäss Prognosen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) noch weiter steigen, was auch die nachfolgende Grafik verdeutlicht.
Warum Städte sich so extrem aufheizen
Besonders in dicht bebauten Gebieten verstärken Asphalt, Beton und andere versiegelte Oberflächen den sogenannten Wärmeinsel-Effekt. Das Problem in unseren Siedlungen sindder grosse Anteil Asphalt und Beton, dichte Bebauung und fehlende Vegetation. Sie speichern tagsüber die Wärme und geben sie nachts nur langsam wieder ab. Dadurch bleiben Quartiere, Plätze und Aussenräume auch nach Sonnenuntergang von der Wärme bzw. Hitze belastet, was sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohnenden auswirkt.
Die Lösung: Von Bäumen und modernen Beschattungssystemen
Bäume und Pflanzen sind wunderbare, natürliche Schattenspender. Doch bis ein Baum gross genug ist, braucht es Zeit. Zudem bietet nicht jeder Standort die notwendigen Voraussetzungen für eine Begrünung. In vielen Fällen sind deshalb flexible Beschattungssysteme die ideale Ergänzung: Sie wirken sofort, lassen sich gezielt einsetzen und können gestalterisch in unterschiedliche Umgebungen integriert werden. Mit dem Schatten verändert sich die Atmosphäre sofort: Die Plätze werden lebendig. Das erhöht massgeblich die Aufenthaltsqualität und schafft echte Lebensqualität.
Velopa AG: Beschattungslösungen mit System
Die Velopa unterstützt Gemeinden, Städte, Schulen und Unternehmen dabei, den Aussenraum auch an heissen Tagen nutzbar zu machen. Durchdachte und flexible Beschattungssysteme wie Pin oder Sora lassen sich harmonisch in den bestehenden Raum einfügen.
In Kombination mit Stadtmobiliar und weiterer Infrastruktur entstehen so funktionale, ästhetisch überzeugende Aussenraumkonzepte und richtige Wohlfühlorte. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass Begegnungszonen das ganze Jahr über das bleiben, was sie sein sollten: Orte voller Leben.
Weiterführende Informationen zu unseren Beschattungslösungen:
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