Creator's Circle - Aussenraum
Lebenswerte Städte gestalten: Rückblick auf den Creator’s Circle
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Unter dem Leitthema der „Aufenthaltsqualität im Aussenraum“ suchte der Creator’s Circle am 31. August 2022 nach Antworten. In Zeiten von wachsenden Bevölkerungszahlen und einem spürbaren Klimawandel wird die Gestaltung unserer öffentlichen Räume immer mehr zum Schlüssel für das gesellschaftliche Wohlbefinden.
Die Expertenrunde war sich einig: Moderne Stadtplanung muss mehr leisten, als nur Verkehrsflächen zu verwalten. Es geht darum, technische Lösungen wie das Schwammstadt-Prinzip nahtlos mit ästhetischen und sozialen Ansprüchen zu verbinden. Durch gezielte Stadtbegrünung („Go Green“), charakterstarkes Stadtmobiliar und den bewussten Mut zur Reduktion entstehen hitzeresiliente Orte, an denen Menschen sich gerne aufhalten. Im Kern steht die Herausforderung, den Stadtraum an ökologische Notwendigkeiten und individuelle Bedürfnisse anzupassen – und dabei eine unverwechselbare lokale Identität zu bewahren.
Themen und Referenten
Megatrends und Aussenraum-Konzepte
Velopa zeigt auf, wie globale Megatrends wie die „Neo-Ökologie“ und „Mobilität“ die Anforderungen an den Aussenraum verändern. Am Beispiel der „Superblocks“ in Barcelona wird illustriert, wie Stadtflächen zugunsten der Lebensqualität transformiert werden können, wobei das eigene Mobiliar-Konzept V‑ELEMENTS® darauf abzielt, diese modernen urbanen Lebensformen flexibel zu unterstützen.
Stadtmobiliar heute und morgen
Stadtmobiliar sollte kein reines Ingenieursprodukt sein, sondern als identitätsstiftendes Element zwischen Volk und Architektur fungieren. Daniel Hunziker plädiert für einen „Japanischen Ansatz“ – die Reduktion auf die Essenz und den Mut zur Leere im Raum –, um hochwertige Lebensräume zu schaffen, die schön altern und funktionale Bedürfnisse mit ästhetischem Anspruch verbinden.
Go Green – Pflanzen prägen die Stadt
Angesichts steigender Hitzetage und eines erwarteten Bevölkerungswachstums von 25% bis 2040 setzt Zürich auf Konzepte wie die „Fachplanung Stadtbäume“ und das „Schwammstadt-Prinzip“. Ziel ist es, durch gezielte Beschattung, Entsiegelung und die Förderung der Biodiversität die Aufenthaltsqualität messbar zu steigern, wie Praxisbeispiele vom Koch-Park bis zum Üerlandpark zeigen..



