New Mobility: Veloparkplätze für ein neues Mobilitätsverhalten - Velopa Schweiz

New Mobi­lity: Velo­park­plätze für ein neues Mobi­li­täts­ver­hal­ten

von | 10. Juni 2020 | Fahr­rad­par­kier­sys­teme, Smart City, Velopa

Geschlos­sene Geschäfte, ein­ge­schränkte Bewe­gungs­frei­heit und ver­ord­ne­tes Home Office haben in der Schweiz zu einer dras­ti­schen Reduk­tion der Pend­ler­ströme geführt. Doch auch nach der Corona-Pan­de­mie wird das Mobi­li­täts­ver­hal­ten nicht mehr das­selbe sein wie zuvor: ver­schie­dene Studien1 wei­sen dar­auf hin, dass das Covid-19-Virus die Pend­ler­mo­bi­li­tät nach­hal­tig ver­än­dert. Gewin­ner des neuen Fort­be­we­gungs­ver­hal­tens ist der Velover­kehr. Unter­neh­men und die öffent­li­che Hand ste­hen nun vor der Her­aus­for­de­rung, in kur­zer Zeit neue Mobi­li­täts- und Velo­par­kier­kon­zepte bereit­zu­stel­len. Für Letz­tere bie­tet die Indus­trie schon wir­kungs­volle Lösun­gen.

Die Fol­gen der Covid-19-Krise zei­gen sich in aller Deut­lich­keit im Ver­kehr: im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren ist die Nut­zung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs in vie­len Städ­ten um bis zu 90% zurück­ge­gan­gen, Taxi- und Mit­fahr­dienste wie Uber ver­zeich­nen 60 bis 70% weni­ger Kunden2. Dass sich das Ver­hal­ten der Nut­zer des öffent­li­chen Ver­kehrs so plötz­lich und stark ver­än­dert, konnte wohl keine Pro­gnose vor­aus­se­hen. In einer uner­war­tet kur­zen Zeit hat die Pan­de­mie bewährte Pend­ler­kon­zepte auf den Kopf gestellt und den Weg für ein neues Mobi­li­täts­ver­hal­ten, die «New Mobi­lity», geeb­net. Von heute auf mor­gen steht ein völ­lig neues Ent­schei­dungs­kri­te­rium im Vor­der­grund, wenn es um die Wahl des geeig­ne­ten Trans­port­mit­tels geht: die Mög­lich­keit des Social Distan­cing zum Schutz der eige­nen Gesund­heit.

Und so kommt es, dass ins­be­son­dere der Indi­vi­du­al­ver­kehr signi­fi­kant zulegt, da Pend­ler ihrem pri­va­ten Fahr­zeug gegen­über dem öffent­li­chen Ver­kehr den Vor­zug geben. Als grosse Gewin­ner die­ses neuen Mobi­li­täts­ver­hal­tens gehen das Velo und das E‑Bike her­vor – was zu einer deut­lich spür­ba­ren Zunahme des Fahr­rad­ver­kehrs im All­tag führt. Auf­grund die­ser Ent­wick­lung sind Städte, Gemein­den, Unter­neh­men aber auch Anbie­ter des öffent­li­chen Ver­kehrs gefragt, mit geeig­ne­ten Mass­nah­men auf das Velo-Mobi­li­täts­be­dürf­nis ein­zu­ge­hen. Euro­päi­sche Städte wie bei­spiels­weise Ber­lin, Brüs­sel, Paris, Bar­ce­lona, Madrid, Valen­cia oder Lon­don haben ihre Ver­kehrs­kon­zepte innert kür­zes­ter Zeit bereits zuguns­ten einer erleich­ter­ten Zwei­rad­mo­bi­li­tät ange­passt. Sie haben eine Viel­zahl von Stras­sen oder Fahr­spu­ren aus­schliess­lich für die Benut­zung mit dem Velo erstellt oder umfunk­tio­niert, wenn auch in eini­gen Fäl­len noch als Pro­vi­so­rium.

Eine wäh­rend der Corona-Pan­de­mie durch­ge­führte Umfrage3 bei in der Schweiz leben­den Erwerbs­tä­ti­gen ergab, dass der grösste Anteil der Befrag­ten in Zukunft häu­fi­ger zu Fuss, mit dem E‑Scooter oder dem Velo (+36%) unter­wegs sein wird – zu Las­ten des öffent­li­chen Ver­kehrs sowie von Taxi- und Fahr­diens­ten (siehe Abbil­dung 1).

Abbil­dung 1: Lang­fris­tige Ände­run­gen des per­sön­li­chen Mobi­li­täts­ver­hal­ten auf­grund der Corona-Krise (Quelle: Deloitte)

«Die For­de­run­gen nach einer fuss­gän­ger- und velo­freund­li­che­ren Infra­struk­tur wer­den bereits lau­ter. Behör­den müs­sen dies in der Ver­kehrs- und Städ­te­pla­nung berück­sich­ti­gen», erläu­tert Phil­ipp Roth, Lei­ter Öffent­li­cher Sek­tor bei Deloitte Schweiz, die Autorin der Stu­die.
«In Zukunft müs­sen wir mehr Raum für den Indi­vi­du­al­ver­kehr schaf­fen, ob für Fuss­gän­ger, Velo­fah­re­rin­nen oder emis­si­ons­arme Per­so­nen­wa­gen. Smart-City-Kon­zepte, die eine effi­zi­ente, moder­nere und nach­hal­tige Mobi­li­tät gewähr­leis­ten kön­nen, sind hier beson­ders gefragt», so Roth wei­ter.

Effi­zi­ente Velo­par­kier­sys­teme für Pend­ler: Her­aus­for­de­rung für Unter­neh­men und öffent­li­che Hand

Die rasch wach­sende Zahl an Velo­pend­le­rin­nen und ‑pend­lern ist eine Her­aus­for­de­rung für Städte, Gemein­den, Unter­neh­men, Uni-Cam­pus oder Wohn­über­bau­un­gen mit hohem Pend­ler­auf­kom­men: die Anzahl Park­plätze reicht oft nicht aus, um die grosse Menge an Pend­ler­ve­los auf­zu­neh­men. Unmen­gen von unge­ord­net im Freien abge­stell­ten Fahr­rä­dern stö­ren in der Folge nicht nur das Orts- oder Unter­neh­mens­bild, son­dern sie erschwe­ren auch den Durch­gang für Fuss­gän­ger und Not­fall­dienste sowie die Zu- und Weg­fahrt für die Zwei­rad­pend­ler selbst. Auf unge­schütz­ten Abstell­zo­nen im Freien ereig­nen sich zudem die meis­ten Dieb­stähle und Beschä­di­gun­gen an den Velos.

Ein auf die jewei­lige Situa­tion ange­pass­tes und sys­te­ma­ti­sier­tes Par­kier­an­ge­bot für Fahr­rä­der ver­hin­dert das «Wild­par­kie­ren» im Freien. Aus­ser­dem bie­tet es Schutz vor Wit­te­rungs­ein­flüs­sen, Stür­men, Van­da­lis­mus und Dieb­stahl. Unter­neh­men aus der Metall­in­dus­trie mit lang­jäh­ri­ger Ent­wick­lungs- und Her­stel­lungs­er­fah­rung von Velo­par­kier­sys­te­men, wie etwa der Markt­füh­rer Velopa, bie­ten eine Viel­zahl an Velo­par­kier­kon­zep­ten aus einer Hand. Damit kön­nen sie fle­xi­bel auf die spe­zi­fi­schen Bedürf­nisse von Behör­den, Unter­neh­men oder Anbie­ter im öffent­li­chen Ver­kehr ein­ge­hen. Letz­tere sind ins­be­son­dere für die Umset­zung einer effi­zi­en­ten Tran­sit­zone zwi­schen der loka­len Mikro­mo­bi­li­tät mit dem Fahr­rad und der regio­na­len Lang­stre­cken­mo­bi­li­tät wie Bahn oder Bus von Bedeu­tung.

Voll­au­to­ma­ti­sches Velo­park­haus für die Smart City

In vie­len Fäl­len steht für ein Velo­par­kier­pro­jekt nur eine geringe Aus­sen­flä­che zur Ver­fü­gung. Den­noch soll sich auf dem vor­han­de­nen Platz eine hohe Zahl an Fahr­rä­dern abstel­len las­sen kön­nen. Unter­ir­di­sche Par­kier­lö­sun­gen bie­ten für eine der­ar­tige Aus­gangs­lage zwar die höchste Kapa­zi­tät, aller­dings kön­nen diese auf­wen­dig in der Umset­zung sein. Der dazu not­wen­dige Tief­bau mit Aus­hub­ar­bei­ten, Lei­tungs­um­ver­le­gun­gen, bau­li­chen Mass­nah­men und Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen wäh­rend der Bau­phase erfor­dern in der Regel lange Pla­nungs- und Rea­li­sie­rungs­zei­ten. Mit voll­au­to­ma­ti­schen ober­ir­di­schen Velo­park­häu­sern lässt sich die­ser Auf­wand redu­zie­ren. So ermög­li­chen zum Bei­spiel die digi­ta­len Bike Tower oder Bici Torre des Park­haus­spe­zia­lis­ten Velopa eine ver­dich­tete Par­kier­an­ord­nung mit einer rela­tiv kur­zen Pla­nungs­zeit und gerin­ge­ren bau­li­chen Ein­grif­fen als unter­ir­di­sche Velo­sta­tio­nen. Gleich­zei­tig bie­ten diese auto­ma­ti­sier­ten Velo­türme eine hohe Flä­chen­öko­no­mie. Sie ver­ei­nen die Mega­trends Kon­nek­ti­vi­tät, Digi­ta­li­sie­rung und Mobi­li­tät in einem inte­gra­len Par­kier­kon­zept. Damit eig­nen sie sich beson­ders auch für Städte, die eine Smart-City-Stra­te­gie ver­fol­gen.

Abbil­dung 2: Par­kier­turm Bici Torre (Velopa)

Pro­fes­sio­nelle Velo­par­kier­türme zeich­nen sich durch eine Reihe von Vor­zü­gen aus:

  • Rund­um­schutz der ein­ge­stell­ten Fahr­rä­der
  • Intel­li­gen­tes und voll­au­to­ma­ti­sier­tes Lift­sys­tem zur Velo-Auf- und Aus­gabe
  • Effi­zi­en­tes Hand­ling: digi­ta­ler Zugriff auf das Fahr­rad mit einer Ein­stell- und Ent­nah­me­dauer von 8 bis 18 Sekun­den
  • Kos­ten­lo­ses oder zah­lungs­pflich­ti­ges Par­kie­ren mit Bar­geld, Kre­dit­karte, Chip­karte, oder Smart­phone
  • Reser­va­tion des Park­plat­zes über Web­site oder Smart­phone-App
  • Sichere Auf­be­wah­rung von Helm und Velo­ge­päck zusam­men mit dem Fahr­rad
  • Renn­rad, Moun­tain Bike, E‑Bike oder kon­ven­tio­nel­les Velo ein­stell­bar
  • Intui­tive Bedie­nung
  • Keine zusätz­li­che Abschliess­vor­rich­tung not­wen­dig: kein über­flüs­si­ges Gewicht am Velo
  • Hohe Flä­chen­öko­no­mie
  • Rela­tiv kurze Pla­nungs­zeit
  • Zer­ti­fi­zierte Sys­teme erhält­lich

Zeit­ge­mässe voll­au­to­ma­ti­sche Velo­park­häu­ser wie der Bici Torre sind modu­lar auf­ge­baut und je nach benö­tig­ter Kapa­zi­tät erwei­ter­bar. So kön­nen die Betrei­ber die Par­kier­ka­pa­zi­tät gemäss sai­so­na­lem oder anlass­be­zo­ge­nem Bedarf situa­tiv und ohne Betriebs­un­ter­bre­chung aus­wei­ten oder redu­zie­ren. Inter­es­sant sind die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten der Aus­sen­hül­len: der Betrei­ber kann Mar­ken­bot­schaf­ten oder Stand­ort­in­for­ma­tio­nen im Gross­for­mat plat­zie­ren. Alter­na­tiv lässt sich die Fas­sade als Wer­be­flä­che nut­zen, um damit die Betriebs­kos­ten des Bike Tower ganz oder teil­weise zu decken. Für die Gestal­tung der Aus­sen­wände kom­men wahl­weise ver­schie­dene Far­ben und Ober­flä­chen wie etwa Holz, Metall oder Glas zum Ein­satz – so fügt sich das Erschei­nungs­bild des auto­ma­ti­schen Velo­turms har­mo­nisch in die Umge­bung ein.

Abbil­dung 3: Bike Tower (Velopa)

Ob sich tat­säch­lich ein Par­kier­turm oder ein ande­res Kon­zept für das jewei­lige Pro­jekt eig­net, beur­teilt das Pro­jekt­team am bes­ten wäh­rend einem Eva­lua­ti­ons­pro­zess zusam­men mit einem erfah­re­nen Anbie­ter ver­schie­den­ar­ti­ger Velo­par­kier­kon­zepte.

Zusam­men­ar­beit mit einem Anbie­ter von Velo­par­kier­sys­te­men vor und wäh­rend der Pla­nungs­phase

Die Zusam­men­ar­beit mit einem Anbie­ter von Velo­par­kier­sys­te­men ist bereits vor und wäh­rend der Pla­nungs­phase rat­sam. Dadurch lässt sich schon im Pla­nungs­pro­zess die pas­sende Par­kier­lö­sung eva­lu­ie­ren und inte­grie­ren. So ist etwa Velopa als erfah­re­ner Anbie­ter mit Bera­tungs­kom­pe­tenz in der Lage, das Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren neu­tral und sys­te­ma­tisch als Bera­ter zu beglei­ten. Exper­ten des Anbie­ters bewer­ten dabei zusam­men mit dem Pro­jekt­team ver­schie­dene Par­kier­sys­teme auf ihre Eig­nung hin für die jewei­lige Situa­tion. Der ideale Anbie­ter soll ins­ge­samt über eine hohe Fach- und Bera­tungs­kom­pe­tenz, über ein viel­fäl­ti­ges Velo­par­kier­sor­ti­ment sowie über umfas­sende Erfah­rung mit ver­schie­de­nen Par­kier­kon­zep­ten ver­fü­gen.

4 Eigen­schaf­ten, auf die bei der Wahl eines Anbie­ters für Velo­par­kier­sys­teme zu ach­ten ist

1. Tech­no­lo­gie- und Pro­duk­ti­ons­kom­pe­ten­zen
Gross­par­kier­an­la­gen für Velos müs­sen bei unter­schied­lichs­ten Wit­te­rungs­be­din­gun­gen und Tem­pe­ra­tu­ren stets ein­wand­frei funk­tio­nie­ren. Dies erfor­dert sei­tens des Anbie­ters ein fun­dier­tes Know­how in den Berei­chen Metall­bau, Metall­ur­gie, Mecha­nik und Elek­tro­me­cha­nik. Bei der Selek­tion des pas­sen­den Unter­neh­mens ist daher dar­auf zu ach­ten, dass die­ses das dazu not­wen­dige Fach­wis­sen und eine lang­jäh­rige Erfah­rung mit den ver­schie­dens­ten Typen von Velo­par­kier­lö­sun­gen mit­bringt. Dazu gehö­ren ins­be­son­dere auch die Her­stel­lung, Pla­nung und Rea­li­sa­tion. Sind Velo­par­kier­sys­teme mit intel­li­gen­ter Steue­rung gefragt, so soll auch der Ein­satz von digi­ta­len Tech­no­lo­gien zu den Kern­kom­pe­ten­zen des Anbie­ters zäh­len. Digi­ta­li­sierte Anla­gen steu­ern zum Bei­spiel die Park­platz­na­vi­ga­tion, die Velo-Ein- und Aus­gabe sowie die Platz­zu­tei­lung und die auto­ma­ti­sierte Par­kie­rung mit­tels intel­li­gen­ter elek­tro­me­cha­ni­scher Abläufe.

2. Bera­tungs­kom­pe­tenz
Kom­pe­tente Anbie­ter von Gross­par­kier­an­la­gen für Fahr­rä­der sind in der Lage, Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che oder Behör­den bereits wäh­rend der Eva­lua­ti­ons- und Pla­nungs­phase fach­lich fun­diert zu bera­ten – dadurch las­sen sich Pla­nungs­un­si­cher­hei­ten oder ‑feh­ler ver­mei­den. Nebst den direk­ten tech­ni­schen Anfor­de­run­gen an das Par­kier­sys­tem berück­sich­tigt die beglei­tende Bera­tung auch exo­gene Ein­fluss­fak­to­ren:

  • Trends im Mobi­li­täts­ver­hal­ten und die Fol­gen für die Ver­kehrs- und Par­kier­pla­nung
  • Erwar­tete Ver­kehrs­flüsse der ver­schie­de­nen Ver­kehrs­teil­neh­mer rund um den Stand­ort des geplan­ten Par­kier­sys­tems
  • Eig­nung des Stand­orts für ein Velo­par­kier­sys­tem Kapa­zi­täts­er­for­der­nisse der Velo­par­kier­an­lage nach Tages­zeit, Sai­son und Ereig­nis­sen
  • Anfor­de­run­gen an die Zu- und Weg­fahrt
  • Umstei­ge­wege und ‑zei­ten vom Fahr­rad auf öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel
  • Ange­strebte Flä­chen­öko­no­mie der Velo­par­kie­rung
  • Regu­la­to­ri­sche Bestim­mun­gen (z.B. Bewil­li­gungs­pflicht)
  • Öko­no­mi­sche Kenn­zah­len und Mög­lich­kei­ten der Refi­nan­zie­rung des Par­kier­sys­tems

3. Viel­falt der Par­kier­sys­teme für Velos
Kom­pe­tente Anbie­ter füh­ren nicht nur ein ein­zel­nes Pro­dukt, son­dern eine Viel­zahl von Fahr­rad­par­kier­kon­zep­ten in ihrem Sor­ti­ment. Dadurch ist eine neu­trale Bera­tung zu den ver­schie­den­ar­ti­gen Sys­te­men gewähr­leis­tet und die Eva­lua­tion der pas­sen­den Lösung erfolgt auf pro­fes­sio­nelle und ziel­füh­rende Weise im Sinne des Pro­jekt­ziels. Fol­gende Typen von Gross­par­kier­an­la­gen soll­ten zur Aus­wahl ste­hen:

  • Voll­au­to­ma­ti­sches Velo­park­haus
    Mit einem voll­au­to­ma­ti­schen Velo­park­haus (z.B. Bike Tower oder Bici Torre) las­sen sich an Stand­or­ten mit gerin­ger Flä­che eine Viel­zahl von Fahr­rä­dern auto­ma­ti­siert und geord­net unter­brin­gen. Die Velo­par­kie­rung ist dabei nicht nur neben­ein­an­der, son­dern zusätz­lich auch über­ein­an­der auf meh­re­ren Eta­gen in einem Velo­turm ange­ord­net. Ein auto­ma­ti­sier­tes Lift­sys­tem sorgt für eine ein­fa­che Ein- und Aus­gabe. Je nach Modell par­kie­ren die Velos direkt in den inte­grier­ten Kabi­nen eines Pater­nos­ter-Lifts oder mit­tels einer intel­li­gen­ten Plat­zie­rung auf zuge­wie­se­nen Park­po­si­tio­nen, ver­gleich­bar mit einem Hoch­re­gal­la­ger. Modu­lare Sys­teme wie Bici Torre ermög­li­chen eine fle­xi­ble Erwei­te­rung oder Reduk­tion der ver­füg­ba­ren Plätze, um die Par­kier­ka­pa­zi­tät an sai­so­nale oder anlass­be­zo­gene Bedarfs­schwan­kun­gen anzu­pas­sen.

  • Dop­pel­stock­par­ker
    In über­dach­ten Par­kier­zo­nen oder Velo­sta­tio­nen in Gebäu­den bie­ten Dop­pel­stock­par­ker eine hohe Flä­chen­öko­no­mie – sie ver­dop­peln die Nut­zungs­ka­pa­zi­tät der vor­han­de­nen Gebäu­de­flä­che und stel­len eine effi­zi­ente Par­kier­ord­nung her. Dop­pel­stock­par­ker bie­ten das beste im Markt ver­füg­bare Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis und zeich­nen sich durch eine kurze Pla­nungs- und Rea­li­sie­rungs­zeit aus. Sie las­sen sich zusätz­lich mit einem Video­de­tek­ti­ons­sys­tem aus­rüs­ten, um freie Park­flä­chen zu erken­nen und diese auf dezen­tra­len Dis­plays anzu­zei­gen.

Abbil­dung 4: Dop­pel­stock­par­ker Etage’2’Plus, Velo­sta­tion Haupt­bahn­hof Zürich (Velopa)

  • Karus­sell­parker
    Sind die räum­li­chen Ver­hält­nisse knapp oder ist die Raum­höhe in über­dach­ten Park­flä­chen tief, par­kie­ren Velos mit einem Karus­sell­parker und einem inte­grier­ten manu­el­len Lift­sys­tem platz­spa­rend in ver­ti­ka­ler Posi­tion. Auch beim Karus­sell­parker erkennt ein optio­na­les Video­de­tek­ti­ons­sys­tem freie Park­flä­chen und zeigt diese dem Nut­zer auf ver­schie­de­nen Dis­plays an.

  • Veloun­ter­stände
    Feh­len Innen­räume für eine Park­zone oder für eine Velo­sta­tion und ist genü­gend Abstell­flä­che im Freien ver­füg­bar, so sind Veloun­ter­stände eine mög­li­che Par­kier­lö­sung. Diese schüt­zen Velos und E‑Bikes gegen Wit­te­rungs­ein­flüsse und sind ein­fach zu instal­lie­ren.

  • Digi­tale Velo­par­kier­sys­teme
    Aus­ge­stat­tet mit digi­ta­len Tech­no­lo­gien bie­ten Velo­par­kier­sys­teme der neu­es­ten Genera­tion eine wir­kungs­volle Kom­bi­na­tion von effi­zi­en­ter Nut­zungs­mög­lich­keit und Dieb­stahl­schutz. Inno­va­tive Velo­par­ker wie Bikeep steu­ern die Platz­zu­tei­lung oder die auto­ma­ti­sierte Par­kie­rung und Navi­ga­tion digi­tal. Eine Smart­phone-App reser­viert den Park­platz, navi­giert den Fah­rer zum gebuch­ten Platz oder ent­rie­gelt das Fahr­rad digi­tal.

Abbil­dung 5: Digi­ta­les Velo­par­kier­sys­tem Bikeep (Velopa)

4. Erfah­rung des Anbie­ters mit ver­schie­de­nen Velo­par­kier­sys­te­men und ‑situa­tio­nen

Jedes Velo­par­kier­pro­jekt hat seine spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen. So ver­langt zum Bei­spiel die Aus­gangs­lage bei einem Park-and-Ride für Velos unmit­tel­bar bei einem Bahn­hof eine andere Pla­nung als bei einem Par­kier­sys­tem in der Innen­stadt oder auf einem Unter­neh­mens­ge­lände. Soll die Velo­par­kier­an­lage in einem Innen­raum sta­tio­niert sein, etwa in einer unter­ir­di­schen Velo­sta­tion, so ste­hen im Pla­nungs­pro­zess andere Para­me­ter im Vor­der­grund als bei­spiels­weise bei einem auto­ma­ti­schen Velo­park­haus, das als Par­kier­turm sicht­bar über dem Boden plat­ziert wird. Anbie­ter sol­len eine lang­jäh­rige Erfah­rung mit unter­schied­lichs­ten Velo­par­kier­sys­te­men mit­brin­gen. So sind sie in der Lage, die Pla­nung und Imple­men­tie­rung mit einem hohen Pro­fes­sio­na­li­täts­an­spruch und einer lang­fris­ti­gen Nut­zungs­per­spek­tive zu beglei­ten.

Fazit

Die Covid-19-Pan­de­mie hat das Mobi­li­täts­ver­hal­ten in Rich­tung Indi­vi­du­al­ver­kehr auf nach­hal­tige Weise in Rich­tung «New Mobi­lity» ver­än­dert. Velos und E‑Bikes erle­ben beson­ders im Pend­ler­ver­kehr einen bei­spiel­lo­sen Zuwachs. Behör­den in Städ­ten und Gemein­den sind gefor­dert, Ver­kehrs­flüsse fle­xi­bler zu gestal­ten, neue Mobi­li­täts­kon­zepte zu för­dern und die Ver­kehrs­mit­tel wei­ter zu ver­net­zen. Gerade für den Velo-Pend­ler­ver­kehr sind nebst sepa­ra­ten Fahr­spu­ren und Velo­we­gen ins­be­son­dere an neur­al­gi­schen Stand­or­ten effi­zi­ente Par­kier­mög­lich­kei­ten gefragt. Auch an Fir­men­sit­zen von grös­se­ren Unter­neh­men gilt es, die­ser Ent­wick­lung mit der Bereit­stel­lung von pas­sen­den Par­kier­lö­sun­gen Rech­nung zu tra­gen.

Für eine pro­fes­sio­nelle Eva­lua­tion eines Velo­par­kier­sys­tems ist es rat­sam, einen erfah­re­nen Anbie­ter von ver­schie­den­ar­ti­gen Par­kier­lö­sun­gen bei­zu­zie­hen. Die­ser steht in einem ers­ten Schritt bei der neu­tra­len Bera­tung und Aus­wahl des geeig­ne­ten Sys­tems unter­stüt­zend zur Seite. Kom­pe­tente Pla­ner und Anbie­ter von Velo-Gross­par­kier­an­la­gen wie etwa Velopa als Markt­füh­rer mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung, sind in der Lage, Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che oder Behör­den bereits wäh­rend der Eva­lua­ti­ons- und Pla­nungs­phase fach­lich fun­diert zu beglei­ten.

Quel­len:
1 Deloitte / McK­in­sey & Com­pany
2 McK­in­sey & Com­pany: The impact of COVID-19 on future mobi­lity solu­ti­ons
3 Deloitte Schweiz

Wei­tere Posts
Bio­di­ver­si­tät: Mit exten­si­ver Dach­be­grü­nung zu bes­se­rem Klima

Bio­di­ver­si­tät: Mit exten­si­ver Dach­be­grü­nung zu bes­se­rem Klima

Dach­be­grü­nun­gen leis­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ein­däm­mung der Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels in Städ­ten und Gemein­den. Sie för­dern die Bio­di­ver­si­tät, ver­bes­sern das Mikro­klima, redu­zie­ren Luft­schad­stoffe und ver­min­dern Geräusch­emis­sio­nen. Zudem ent­las­ten sie bei star­ken Nie­der­schlä­gen die Kana­li­sa­tion. Vor­aus­set­zung dazu ist ein pas­sen­des Bepflan­zungs­kon­zept und die fach­ge­rechte Umset­zung mit geeig­ne­ten Kom­po­nen­ten.

Privat: Innovation und Zeitgeist vereint – das Stadtmobiliar der Zukunft

Die neusten Blog-Beiträge als Newsletter direkt in Ihre Mailbox

► Alle Blog­ar­ti­kel

Mes­sen

Sitz­bank Toya

Dach­be­grü­nung Flora

Online – Bera­tung

Show­room

Alle Kate­go­rien

Ent­de­cken Sie unser gros­ses Sor­ti­ment an Pro­duk­ten aus den Berei­chen Par­kie­ren, Über­da­chen, Absper­ren und Möblie­ren von Aus­sen­räu­men. Unsere breite Pro­dukt­pa­lette zeich­net uns als idea­len Part­ner rund um urba­nes Mobi­liar aus.

► Lösun­gen

► Kon­takt

► Pers. Bera­tung

► Kata­log